Allergiediagnostik

Die Allergiediagnostik ist sehr umfangreich und setzt sich aus vielen einzelnen Komponenten zusammen. Zunächst ist es wichtig zu wissen, ob es spezielle Situationen oder Auslöser gibt (Katzenhaare, Nahrungsmittel etc.), und ob die Symptome verschwinden, wenn man sich diesen Reizen nicht ausgesetzt ist, z.B. im Urlaub, am Wochenende.
Durch verschiedene Hauttests lässt sich feststellen, auf welche Allergene der Körper empfindlich reagiert. Hierbei werden kleinste Mengen der Substanzen von denen man vermutet, dass sie eine allergische Reaktion hervorrufen meist auf dem Rücken unter die Haut gespritzt. Anhand der Größe der Schwellung (Quaddel), die daraufhin entsteht, lässt sich sagen, ob man auf das Allergen allergisch reagiert, oder nicht.

Über erhöhte IgE-Antikörper im Blut lässt sich spezifisch nachweisen, welches Allergen für die Auslösung der allergischen Reaktion verantwortlich war.

Eine sog. bronchiale Provokation wird nur von Lungenfachärzten durchgeführt. Dabei inhaliert der Patient das Allergen, von dem vermutet wird, dass der Patient darauf allergisch reagiert, und der Arzt beobachtet über mehrere Stunden hinweg die Reaktion.