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Zusammenfassung

Foto: Gruppe führt gymnastische Übung durch
Trotz der vielen verschiedenen Ursachen von Rheuma und den vielfältigen Erscheinungsformen gibt es einige gemeinsame Merkmale. Bei allen gilt: Durch gezielte Bewegungstherapie die Muskeln und Bänder stärken.

Die Arzneimittel dienen im Wesentlichen dazu, die Schmerzen zu lindern und Entzündungen zum Abklingen zu bringen, um anschließend die notwendige Bewegungstherapie effizient durchführen zu können.

Rheuma und Ernährung

Eine ausgesprochene "Rheuma-Diät" gibt es nicht. Die Ausnahme bildet lediglich die eiweiß- bzw. puriarme "Gicht-Diät", weil es sich bei der Gicht um eine Stoffwechselstörung handelt, die nachweislich durch Ernährungsumstellung positiv beeinflusst werden kann.

Einige klinische Studien deuten darauf hin, dass man durch bestimmte Ernährungsmaßnahmen auf die rheumatischen Schmerzen Einfluss nehmen kann. Bei Patienten mit einer chronischen Polyarthritis trägt eine Ernährung mit einem erhöhten Anteil an vielfach ungesättigten Fettsäuren dazu bei, die rheumatischen Beschwerden (Schmerzen, Morgensteifigkeit) abzuschwächen.

Auch durch den Verzicht auf tierisches Eiweiß lässt sich bei Patienten mit einer chronischen Polyarthritis eine Besserung der Beschwerden erzielen. Die Aktivität der rheumatischen Erkrankung wird dadurch aber nicht positiv beeinflusst.

Grundsätzlich gilt für den Rheumapatienten, dass er Übergewicht vermeiden sollte, vor allem dann, wenn gewichtstragende Gelenke betroffen sind.

Andererseits muss er darauf achten, dass er nicht zu stark an Gewicht verliert, da die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen den Körper stark schwächen. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Problematisch dagegen sind die sogenannten "Weglass-Diäten" (kein Fleisch, kein tierisches Eiweiß, kein Zucker), da es bei diesen zweifelhaften diätetischen Maßnahmen sehr schnell zu einer Mangelernährung kommen kann.